Paul lebte allein in einem kleinen Haus, am Rande der Stadt. Er war Witwer und seine Kinder waren vor langer Zeit in die Welt hinausgezogen. Zu seinem Geburtstag riefen sie ihn an, doch Jahr um Jahr merkte er, wie wenig sie sich zu erzählen hatten. Paul fühlte sich oft einsam und nutzlos. Er hatte das Gefühl, dass sein Leben keinen Sinn mehr hatte und dass er nur noch auf den Tod wartete . Eines Tages bekam er einen Brief von seinem alten Schulfreund Manfred. Sie hatten sich beide schon lange nicht mehr gesehen und keinerlei Kontakt zueinander gehabt. Paul traute sich zuerst nicht, den Brief zu öffnen. Sein Geist schenkte ihm negative Phantasien von Tod und Verlust, die ihm hier berichtet werden könnten. Er musste all seinen Mut zusammennehmen, um den Brief zu öffnen. Manfred berichtete auf mehreren Seiten davon, dass er ein Haus am Meer gekauft hatte und dort eine schöne Zeit verlebte. Häufig dachte er an ihre gemeinsame Kindheit und Jugend zurück und sein Bedürfnis danach war groß, i...
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